Scheidungskosten-Abschätzung

Scheidungskosten Berechnung

Die von Ihnen angegebenen Daten zur Kostenberechnung

Ihr Netto-Einkommen:0.00 €
Netto-Einkommen des Ehepartners:0.00 €
Anzahl der schulpflichtigen Kinder:
Grundvermögen / Immobilien:0.00 €
Kapital- oder Wertpapiervermögen:0.00 €
Nutzungsrechte, Urheberrecht und Patente:0.00 €
Kunstgegenstände, Edelmetalle, Schmuck,
Luxusgegenstände, Antiquitäten (Verkehrswert):
0.00 €
Firmenbeteiligungen:0.00 €
Verbindlichkeiten:0.00 €
  

Kostenaufstellung

Anwaltskosten:23.80 €
Gerichtskosten:0.00 €

Gesamtkosten: 23.80 €

Scheidungskosten Berechnung

Hinweis

Dieser Kosten-Wert unter Verwendung der von Ihnen angegebenen Daten dient zur Orientierung. Diese Kosten können sich bei Durchführung des Versorgungsausgleichs* geringfügig ändern.

*  Im Zuge der Scheidung von Ehegatten  oder der Aufhebung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft kommt es im Regelfall zur Durchführung eines Versorgungsausgleichs. Hierbei werden die in der Ehezeit erworbenen Anrechte geteilt.  Diese Anrechte werden grundsätzlich intern (also innerhalb des jeweiligen Versorgungssystems) oder ausnahmsweise extern geteilt. Anrechte, die am Ende der Ehezeit noch nicht ausgleichsreif sind (z. B. weil ein Anrecht i. S. d. Betriebsrentengesetzes noch verfallbar ist oder weil das Anrecht bei einem ausländischen, zwischenstaatlichen oder überstaatlichen Versorgungsträger besteht), sind von der internen und externen Teilung ausgeschlossen. Insoweit kommen Ausgleichsansprüche nach der Scheidung in Betracht.  Folgende Anrechte könnten geteilt werden:

  • Pensionen von Beamten, Richtern auf Lebenszeit, Berufs- und Zeitsoldaten
  • Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung, also Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrente und auch Altersruhegeld nach der Rentenversicherung
  • betriebliche Altersversorgungen
  • Zusatzversorgungen des öffentlichen Dienstes
  • Renten aus berufsständischen Versorgungseinrichtungen der Ärzte, Rechtsanwälte, Altershilfen für Land- und Forstwirte
  • Renten aus privaten Versicherungsverträgen, soweit sie ausschließlich auf Rentenbasis abgeschlossen sind, also kein Wahlrecht zwischen Kapital und Rente beinhalten oder das Rentenwahlrecht bereits ausgeübt ist.

Ab wann sich die Rente tatsächlich erhöht oder mindert,  hängt von dem Tag ab, an dem die Gerichtsentscheidung rechtskräftig und wirksam geworden ist. Außerdem ist entscheidend, ob Sie oder Ihr früherer Ehepartner zu diesem Zeitpunkt bereits eine Rente erhalten.

Beginnt Ihre Rente, nachdem der Beschluss des Familiengerichts über den Versorgungsausgleich rechtskräftig und wirksam geworden ist, gilt die sich daraus ergebende Erhöhung oder Minderung ab Rentenbeginn. 

Wenn Sie zu diesem Zeitpunkt schon Rentner sind, erhöht oder mindert sich Ihre Rente ab  dem Monat, zu dessen Beginn die Gerichtsentscheidung rechtskräftig und wirksam ist.

Bekommen Sie beide bei der Scheidung bereits eine Rente, ist es aus technischen Gründen meist nicht möglich, die Rente des belasteten Ehepartners rechtzeitig zu mindern.

Damit der Rentenversicherungsträger nicht doppelt zahlt, darf er diesem Ehepartner die ungekürzte Rente noch bis zum Ende des Monats weiterzahlen, der auf den Monat folgt, in dem der Rentenversicherungsträger die Rechtskraftmitteilung erhielt. Erst danach wird die Rente des anderen Ehepartners erhöht. Als begünstigter Ehepartner können Sie den Erhöhungsbetrag für diese Zwischenzeit privatrechtlich von Ihrem früheren Ehepartner zurückfordern.

Bei Entscheidungen über den Versorgungsausgleich nach bisherigem Recht ist in bestimmten Fällen das „Rentnerprivileg“ zu beachten. Danach wird die Rente des belasteten Ehepartners trotz des durchgeführten Versorgungsausgleichs zunächst nicht gekürzt, sondern erst, wenn der andere Ehepartner eine Rente erhält.